Magazin
H

Horst Schulte

finanzen-wirtschafttechnologie-digitaleskultur-medienrecht-verbraucherschutz
Noch nicht bewertet
Blog besuchen

Dieser Blog ist über trusted blogs auch für Kooperationen buchbar.

Konditionen ansehen →

Beiträge (50)

Gut gealtert
Horst Schulte

Gut gealtert

Die aktuelle Version „ChatGPT Bilder 2.5“ hat mich in die 80er zurückgebeamt. Also, ich finde, ich bin gut gealtert. Nur die Locken sind halt flöten gegangen. Dass auch das Ambiente mit zurück in die Vergangenheit gereist ist, hat mich überrascht. Die analoge Anzeige unten rechts passt fast so gut,

Noch nicht bewertet
Broder und Köppel: Die AfD schönreden, die Demokratie schlechtreden
Horst Schulte

Broder und Köppel: Die AfD schönreden, die Demokratie schlechtreden

Man kann die Bundesregierung für ihre Fehler kritisieren, Friedrich Merz seine Widersprüche vorhalten und manche politische Talkshow für eine Zumutung halten. Dafür braucht man keine AfD. Und schon gar nicht muss man deren Wahlerfolg zur demokratischen Erweckung verklären. Genau diesen Eindruck hint

Noch nicht bewertet
Wenn die Kontrolle der Macht zur Lust am Niedergang wird – Sehen wir noch Politik – oder nur ihr Versagen?
Horst Schulte

Wenn die Kontrolle der Macht zur Lust am Niedergang wird – Sehen wir noch Politik – oder nur ihr Versagen?

Albrecht von Lucke spricht in der Phoenix-Runde etwas an, das mir in solchen Sendungen viel zu selten vorkommt: die Verantwortung der Medien für das politische Klima, das sie anschließend mit ernster Miene analysieren. Nach meinem Verständnis seiner Kritik geht es um einen Journalismus, der politisc

Noch nicht bewertet
Die kleinen Tribunale am Abend
Horst Schulte

Die kleinen Tribunale am Abend

Wenn ich mir die deutschen Talkshows ansehe, denke ich manchmal: Die Veranstaltung wirkt auf mich wie kleine Tribunale. Alle sitzen mehr oder minder adrett um Tische und Pulte, und dann wird über die Politiker*innen Gericht gehalten. Journalist*innen tragen Anklage und Urteil vor, gelegentlich im se

Noch nicht bewertet
Wie viel Destabilisierung schaffen wir ganz allein?
Horst Schulte

Wie viel Destabilisierung schaffen wir ganz allein?

Herfried Münkler hat bei Anne Will einen Satz gesagt, an dem ich hängen geblieben bin. Er neige angesichts der politischen Lage zu einer gewissen „Zuversicht, nicht zu Optimismus“. Das gefällt mir. Optimismus erwartet, dass es schon irgendwie gutgehen wird. Zuversicht ist bescheidener. Sie hält auch

Noch nicht bewertet
Unsere Zukunft steht im Rechenzentrum – aber wie sicher ist diese Wette?
Horst Schulte

Unsere Zukunft steht im Rechenzentrum – aber wie sicher ist diese Wette?

Die Beweislast hat sich verschoben Vielleicht ist das der interessanteste Punkt der gegenwärtigen Debatte über Künstliche Intelligenz: Nicht die Warnungen sind neu. Neu ist, wer inzwischen warnt. Jahrelang mussten diejenigen erklären, weshalb wir eine möglicherweise noch Jahrzehnte entfernte Superin

Noch nicht bewertet
Manfred Krug – einer, der einfach blieb
Horst Schulte

Manfred Krug – einer, der einfach blieb

Manfred Krug war vor allem eine Erscheinung. Einer, den man nach wenigen Sekunden erkannte. An der Stimme, an dieser Mischung aus Selbstbewusstsein und Ironie, an seinem gelegentlich ziemlich breiten Grinsen. Er wirkte, als könne ihn so schnell nichts erschüttern. Wahrscheinlich war das keineswegs i

Noch nicht bewertet
Zwischen Wahlerfolg und Verbotsreflex: Der Umgang mit der neuen politischen Realität
Horst Schulte

Zwischen Wahlerfolg und Verbotsreflex: Der Umgang mit der neuen politischen Realität

Die kognitive Dissonanz Wenn fast 44 Prozent der Wähler in Sachsen-Anhalt ihr Kreuz bei der AfD machen und Millionen Menschen bundesweit diese Partei unterstützen, bricht das mit dem traditionellen politischen Selbstverständnis der Bundesrepublik. Vielleicht erklärt das auch, weshalb der Ruf nach ei

Noch nicht bewertet
Ich höre lieber Zweifel als Gewissheiten
Horst Schulte

Ich höre lieber Zweifel als Gewissheiten

So sehr mir Gewissheit und Optimismus in unseren gegenwärtigen Debatten fehlen, so entschieden widerspreche ich dem inzwischen fast schon routinierten Abgesang auf unsere Demokratie und auf Deutschland insgesamt. Ich kann diesen düsteren Gewissheiten weder Verständnis noch Zustimmung entgegenbringen

Noch nicht bewertet
Kein Vorschaubild
Horst Schulte

Ein Beispiel der Sorte, die wir uns abgewöhnen sollten

Natürlich könnte ich diesen Dialog (stellvertretend für so viele bei Mastodon oder Bluesky) weiterführen. Es macht keinen Sinn. Der Volksverpetzer vertritt seine Sicht mit einer Gewissheit, die wenig Raum dafür lässt, dass auch Demokraten zu anderen Schlussfolgerungen kommen können. Und im eigenen p

Noch nicht bewertet
Die Trump-Dividende: Demokratie mit Preisschild
Horst Schulte

Die Trump-Dividende: Demokratie mit Preisschild

Wenn der Wahlsieg plötzlich 5.000 Dollar wert ist Donald Trump schafft es immer wieder, die Messlatte für politischen Irrsinn nicht einfach zu überspringen, sondern sie vorher aus der Halterung zu reißen. Auf dem republikanischen Parteitag in Dallas hat der amerikanische Präsident seinen Landsleuten

Noch nicht bewertet
Wenn Industrie nicht verschwindet, sondern umzieht
Horst Schulte

Wenn Industrie nicht verschwindet, sondern umzieht

wenn-die-fabriken-wandern Vielleicht reden wir über die deutsche Industriekrise zu sehr, als wäre sie ein Naturereignis. China ist stärker geworden, Energie ist teuer, Amerika betreibt knallharte Standortpolitik, wir haben Bürokratie, Fachkräftemangel und jahrelang manche Entwicklung verschlafen. Al

Noch nicht bewertet

Wir verwenden Cookies

Wir nutzen Google Ads Conversion Tracking, um zu messen, welche Anzeigen zu Anfragen führen. Deine Daten werden an Google übertragen. Datenschutzerklärung