Schlaganfall und nun? Blog zum Leben mit Schlaganfall – Weiter geht's mit Plan b.
Mein persönlicher Plan b nach dem Schlaganfall Als ich 2020 meinen Schlaganfall hatte, habe ich vom Beginn einer unbekannten Reise abseits des Hauptweges gesprochen. Nun, ich bin inzwischen sehr weit gekommen. Begleitet mich ein Stück auf dem Weg. Lernt meine kleinen digitalen Helferlein kennen. Lest meine Kolumne im Magazin meines Sozialverbands.
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Beiträge (25)

Wie viele Gigabyte passen in unser Gehirn? (Oder warum das die falsche Frage ist)
Mein Urlaub ist zu Ende. Der Alltag hat mich wieder. Bei mir heißt das, was ist in meinen Interessengruppen so los? Die Deutsche Schlaganfall-Hilfe hat mir an ihrem „Fakten Freitag“ eine Zahl präsentiert, die es in sich hat: 2.500.000 Gigabyte Speicherplatz soll unser Gehirn fassen. Wow, mein Smartp

Finale, ein Schloss in Belgien, eines Haddock würdig
Heute ist Schluss mit der Normandie. Der letzte Blick zurück geht auf einen Dundee-Schoner im Hafen von Fécamp – dieses Schiff, mit dem wir einen Nachmittag lang so getan haben, als wären wir Hornblower auf Landgang. Zwei Woche dann in Villers sur Mer. Dort waren wir im letzten Jahr schon einmal. An

Zwei Spaziergänge, lediglich durch einen Fluss getrennt
Nur die Touques trennt sie – keine hundert Meter Wasser, und doch zwei komplett verschiedene Welten. Wir haben in dieser Woche beide besucht: erst einen Nachmittag in Deauville, dann den Markttag heute in Trouville. Zwei Spaziergänge totalen der Gegensätze. Spaziergang eins: Deauville Man beginnt an

Das Problem mit dem vertikalen Strich
Ich stand heute also am Strand von Villers-sur-Mer, auf einer Metallschwelle mit der Aufschrift „MERIDIEN DE GREENWICH“, und dachte mir: komisch, dass ausgerechnet eine unsichtbare Linie so viel Ärger gemacht hat. Fangen wir vorne an. Ein Strich, viele Besitzansprüche Der Äquator ist der Natur gesch

Auflandiger Wind, oder Normandie Urlaub Teil zwei
Es gibt Orte, da erklärt einem die Natur die Physik, ohne dass man vorher gefragt hat. Villers-sur-Mer ist so ein Ort. Villers-sur-Mer liegt an der Côte Fleurie, gleich neben den mondäneren Nachbarn Deauville und Trouville, aber deutlich bodenständiger – hier stehen noch echte Fischerhäuser direkt a

Auswandern mit Schwerbehindertenausweis – ein kleines Gedankenspiel
Ich sitze gerade in der Normandie, in Fécamp an der Hafenpromenade mit einem sehr guten Kaffee. Mir gefällt es hier richtig gut. Also, was wäre, wenn wir einfach hierbleiben würden? Zwischen Hafenspaziergang und Wetterprüfung bleibt erstaunlich viel Zeit zum Nachdenken, und irgendwann bin ich bei de

Schwerbehindertenausweis in Europa: Wo gibt’s wirklich Ermäßigung?
Die Frage klingt banal, ist es aber nicht: Zieht man mit dem deutschen Schwerbehindertenausweis über die Grenze, verwandelt er sich meist in ein Stück bedrucktes Plastik fast ohne jede Wirkung. Ich habe mir angeschaut, wie es 2026 tatsächlich aussieht – und wo sich der Griff in die Tasche noch lohnt

Mit der Hotspur nach Fécamp oder als Kommunikation noch rein mechanisch war
In meiner Jugend habe ich die Hornblower-Romane geliebt, und bei unserem Besuch in Fécamp musste ich besonders an „Hornblower auf der Hotspur“ denken. Der Roman stammt von C. S. Forester (1899–1966), einem englischen Schriftsteller, der zwischen den 1930er- und 1960er-Jahren insgesamt elf Bände über

Monet, der graue Star und die Frage, eines unverwechselbaren Stils
Heute fahre ich nach Le Havre, ins Museum, wo gerade „Monet au Havre“ läuft – der junge Monet, die Lehrjahre zwischen 1845 und 1874, bevor er der Monet wurde, den jeder kennt. Von seinen kranken Augen ist dort nichts zu sehen, das kam erst Jahrzehnte später. Trotzdem ist das ein guter Anlass, über e

Inklusion trifft Beat und Beete
Ich bin kein großer Konzertgänger. Vielleicht fünf Stück habe ich bisher in meinem Leben nur erlebt. Es war mir einfach nicht so wichtig. Dick Brave kommt zur Landesgartenschau nach Bad Nenndorf sagte meine Frau zu mir. Da müssen wir unbedingt hin. Ich vermute ja, sie ist seitdem Konzert in Hamburg

Ein Mann der Wissenschaft
Ich bin ein Mann der Wissenschaft. Ich glaube an Zahlen. Mitte der achtziger Jahre wurde ich im staatlich chemischen Untersuchungsamt zum Chemielaboranten ausgebildet. Erinnert ihr euch noch an den Glykolskandal? Das waren wir, also in der Analytik. Seit dieser Zeit bin ich praktisch der Wissenschaf

Mein persönlicher Bestseller – mein ebook Weiter mit Plan b – wie mein Schlaganfallbuch seine Leser fand
Als ich vor elf Monaten mein eBook „weitermitplanb“ zu der Zeit nach meinem Schlaganfall auf meinem Blog kostenlos veröffentlichte, wusste ich nicht, was ich erwarten sollte. Ein Buch über Schlaganfall-Rehabilitation, geschrieben von jemandem, der das selbst durchlebt hat – das ist Nischenliteratur.