
Kopfchaos – ADHS im Alltag – mit Hirn, Herz und Hoppalas
ADHS im Alltag - mit Hirn, Herz und Hoppalas
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Beiträge (14)

Manchmal wünsche ich mir, mein Gehirn wäre normal
Manchmal wünsche ich mir, mein Gehirn wäre normal. Da. Ich habe es gesagt. Nicht immer. Nicht jeden Tag. Und schon gar nicht, weil ich mich selbst ablehne. Aber manchmal erwische ich mich bei dem Gedanken, wie es wohl wäre, wenn mein Kopf einfach etwas ruhiger funktionieren würde. Ohne das ständige

Reizüberflutung
ADHS und Reizüberflutung – Wenn alle gleichzeitig etwas von mir wollen Es gibt Tage, da läuft alles ganz gut. Ich sitze am Laptop, arbeite an einem Blogbeitrag und habe endlich diesen seltenen Moment erwischt, in dem mein Gehirn mitmacht. Die Gedanken fliessen, die Sätze entstehen fast von selbst un

ADHS und Lernen – Warum ich Wissen liebe, aber lange Texte mein Endgegner sind
„Du musst dich einfach mehr konzentrieren.“ Diesen Satz haben viele Menschen mit ADHS schon unzählige Male gehört. Auch ich kenne ihn gut. Dabei ist die Wahrheit viel komplizierter. Ich liebe es zu lernen. Schon mein ganzes Leben lang interessiere ich mich für neue Themen. Wenn mich etwas begeistert

Warum ich wegen eines Festivals nachts nicht schlafen kann
In vier Wochen ist das Greenfield Festival. Eigentlich sollte ich mich einfach freuen. Und das tue ich auch. Aber gleichzeitig kreist mein Kopf seit Tagen ununterbrochen um alles, was ich noch organisieren, kaufen, einpacken oder bloss nicht vergessen darf. Denn dieses Jahr schlafen wir zum ersten M

Ich wollte doch längst wieder schreiben… – ADHS und das Aufschieben
Als Erstes möchte ich mich bei euch entschuldigen. Eigentlich wollte ich schon längst wieder einen neuen Blogbeitrag schreiben. Mehrmals sogar. Ich hatte Ideen. Themen. Notizen. Und immer wieder den Gedanken: Heute setze ich mich hin und schreibe. Doch dann kam wieder etwas dazwischen. Die Arbeit. D

ADHS und der Motivationsstau – wenn ich alles will und nichts tue
Kennst du das? Du hast 100 Ideen im Kopf und willst sie alle umsetzen. Jetzt. Sofort. Eine neue Website, ein Blogbeitrag, ein kreatives Projekt, vielleicht noch ein neues Hobby. Die Motivation ist da, die Energie ist da – theoretisch. Und dann sitzt du da. Laptop offen. Kopf voll. Hände leer. Und pl

ADHS und Impulskäufe – Geld? Welches Geld?
Kennt ihr das Gefühl, wenn man nur mal ganz kurz in den Laden geht, um… sagen wir… Zahnpasta zu kaufen? Und plötzlich steht man an der Kasse mit: einer hübschen Tasse (weil Awww, Frenchie drauf! ) einem neuen Notizbuch (diesmal werde ich wirklich organisiert!) Schokolade (logisch) und… keine Zahnpas

ADHS und das Zeitgefühl – wenn Minuten verschwinden wie Seifenblasen
Kennst du das Gefühl, dass der Tag irgendwie einfach… verschwindet ? Ich schaue morgens auf die Uhr, denke: „Ich hab ja noch ewig Zeit“, mache „nur kurz“ etwas – und schwupps, ist es Abend. Ich weiss nicht, wo die Stunden geblieben sind. Ich weiss nur, dass sie wieder viel zu schnell vorbeigegangen

ADHS und Sucht – Wenn Dopamin zum Lockmittel wird
Ich sitze auf dem Sofa, der Fernseher läuft, die Hunde schnarchen – und irgendwie gehört etwas zum Knabbern einfach dazu. Ein Stück Schokolade, vielleicht zwei. Manchmal auch drei. Es ist kein unkontrolliertes Stopfen, eher ein Ritual. Ein kleiner Genussmoment. Und trotzdem frage ich mich manchmal:

Wenn aus einer Mücke ein Elefant wird – ADHS und plötzliche Wutwellen
Kennt ihr das? Man sucht etwas und findet es nicht. Man verpasst den Zug, weil man die Zeit aus den Augen verloren hat. Für viele sind das kleine Ärgernisse. Für mich kann es sich anfühlen wie eine Katastrophe. Mein Herz rast, ich bin innerlich aufgewühlt, als ob die Welt kurz vor dem Untergang steh

Ein Hundehaufen und das Gedankenkarussell
Heute Morgen war ich mit meinen Hunden spazieren. Weil Chiara am Montag operiert wurde (sie musste einen Polypen und eine Umfangsvermehrung entfernt bekommen), machen wir im Moment nur kurze Runden durchs Quartier. Normalerweise gehen wir in den Wald oder übers Feld, aber das geht gerade nicht. Also

ADHS und Entscheidungen – warum selbst die Menükarte im Restaurant Stress macht
Da sitze ich also im Restaurant. Vor mir: eine Menükarte, die gefühlt 48 verschiedene Optionen anbietet. Und mein Kopf? Der macht kein gemütliches „Hm, worauf hab ich Lust?“, sondern startet sofort ein Feuerwerk: „Was, wenn ich das Falsche nehme?“ „Vielleicht ist das andere besser?“ „Oh, Pasta kling