Trauma-Coach & Familientherapeutin Sylvia Tornau
Traumasensibler Blog für Frauen: Inhalte zu Entwicklungs-/Bindungstrauma, Nervensystem, Emotionsregulation, Co-Regulation, Grenzen und Reparenting. Systemisch und körperorientiert gedacht. Für mehr Selbstfürsorge im Alltag und mehr Selbstbestimmung in Beziehungen.
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Beiträge (19)

Authentisch sein – jenseits von Tassenslogans und Selbstoptimierung
Authentisch sein ist für mich schon lange ein wichtiger Wert und doch hat mich der Kommentar einer Leserin zu meinem Artikel „ Vom Trauma zur Freiheit: Lebensfreude im Alter ” dazu inspiriert, noch einmal tiefer in das Thema einzutauchen. Sie schrieb, sie frage sich, ob Frauen wirklich Vorbilder für

Radikale Selbstfürsorge ist mehr als Wellness und Wohlfühlen
Vor fünfzehn Jahren badete ich mich durch eine schwere Zeit. Manchmal badete ich dreimal am Tag, meist mit Kerzen auf dem Wannenrand und einem Badeöl, das nach Lavendel roch. Nach meiner Trennung wurde die Badewanne mein verlässlichster Zufluchtsort, und trotzdem warteten die Einsamkeit, die Minderw

Radikale Selbstakzeptanz: Wie du aufhörst, gegen dich selbst zu kämpfen
In meinem Blogartikel „ Zu Hause in mir “ habe ich geschrieben, dass ich mich lange Zeit wie ein Alien auf dieser Welt gefühlt habe. Heute weiß ich, dass radikale Selbstakzeptanz dort beginnt, wo man das eigene Fremdheitsgefühl nicht mehr bekämpft, sondern ihm begegnet. “ Fremd in dieser Welt, fre

Zuversicht in schwierigen Zeiten: Was mir als Trauma-Coach wirklich hilft
Mein Beitrag zur Blogparade von Pia Hübinger #Zuversichtfinden In letzter Zeit stolpere ich häufig. Manchmal über eine Treppenstufe oder einen Stein auf dem Weg. Viel häufiger aber stolpere ich über mich selbst. Für kurze Momente weiß ich nicht, warum ich in die Küche gegangen bin, was ich dort ei

12tel-Blick Juni: Erblühen in voller Kraft
Willkommen zurück am Gartentisch unter dem Apfelbaum. Nachdem im April alles in üppigem Wachsen stand und der Mai sich in allen Grüntönen zeigte , hat sich der Garten im Juni noch einmal verwandelt. Diesmal geht es um Licht und Schatten und um eine alte Erinnerung, der dieser Garten wieder ein Tor g

Zu laut, zu still, zu viel: Wie Schuld und Scham uns eingeredet werden
Es gab eine Zeit in meinem Leben, da explodierte ich regelmäßig. Verbal und emotional, manchmal auf eine Weise cholerisch, die mich selbst erschreckte. Ich verletzte Menschen, die mir nah waren, und hinterher kamen fast immer zwei Gefühle, gleichzeitig und kaum voneinander zu unterscheiden. Das eine

Aufruf zur Blogparade: Frauensolidarität
Müssen wir wirklich allein stark sein? Eine Frau lief kürzlich, allein in der Nacht, eine Straße entlang und merkte, dass jemand hinter ihr war. Ein Mann. Er pfiff, rief und versuchte so, Kontakt mit ihr herzustellen. Sie lief immer schneller, und die Angst wuchs mit jedem Schritt. Plötzlich hielt e

12tel-Blick-Mai: Grün in allen Schattierungen
In diesem Jahr mache ich bei der Foto-Gemeinschaftsaktion 12tel-Blick mit. Die Idee, über zwölf Monate hinweg immer wieder denselben Ort zu fotografieren, interessiert mich nicht nur fotografisch. Mich reizt vor allem, über einen längeren Zeitraum bei einem Motiv zu bleiben und wahrzunehmen, wie sic

12tel-Blick-April: Üppiges Wachsen
In diesem Jahr mache ich bei der Foto-Gemeinschaftsaktion 12tel-Blick mit. Die Idee, über zwölf Monate hinweg immer wieder denselben Ort zu fotografieren, interessiert mich nicht nur fotografisch. Mich reizt vor allem, über einen längeren Zeitraum bei einem Motiv zu bleiben und wahrzunehmen, wie sic

Monatsrückblick März und April 2026 – Erblühen und Leben
Wenn ich für diesen Monatsrückblick März und April 2026 zurückschaue, fällt mir als Erstes ein, wie sich die Natur verändert. Jeden Morgen, wenn ich mit dem Auto fahre, entdecke ich etwas anderes: mal das erste zarte Grün an Büschen und Bäumen, mal die Magnolienblüten, die weißen Schlehen, die japan

Radikale Akzeptanz verstehen: Warum Loslassen so schwer ist
Dein Kiefer ist angespannt. Schon wieder. Du weißt, dass du über diesen Menschen, diese Situation, diesen alten Schmerz eigentlich nicht mehr nachdenken willst. Und trotzdem bist du wieder mittendrin, in denselben Gedanken, denselben Gefühlen und der altbekannten Erschöpfung. Genau hier beginnt das

12tel-Blick-März: Wenn mehr zu sehen ist
In diesem Jahr mache ich bei der Foto-Gemeinschaftsaktion 12tel-Blick mit. Die Idee, über zwölf Monate hinweg immer wieder denselben Ort zu fotografieren, interessiert mich nicht nur fotografisch. Mich reizt vor allem, über einen längeren Zeitraum bei einem Motiv zu bleiben und wahrzunehmen, wie sic