Spiritueller Blog - Monkey Mind, Meditation & Aufmerksamkeit
Spiritueller Blog über Monkey Mind & Meditation. Aufmerksamkeit trainieren, klarer denken – spirituelle Intelligenz als Zukunftskompetenz.
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Beiträge (22)

Social Media Detox: Wie ich bewusst reduziere
Wenn ich eine Woche lang nichts poste, fällt meine Reichweite auf LinkedIn so tief, dass ich fast wieder bei null beginne. Sieben Tage Stille, und die Zahlen tun, als hätte es mich nie gegeben. Auf Instagram ist es anders und läuft doch aufs Gleiche hinaus. Ich bin da, poste, gestalte, und bleibe se
Gleichmut – wach dabei, ohne mitgerissen zu werden
An einem warmen Abend gehe ich durch die Stadt. Die Fenster stehen offen, und aus jeder Wohnung kommt dasselbe Spiel. Ein Raunen, gleichzeitig, durch das ganze Viertel. Dann ein Aufschrei, dann Stille, dann Jubel von irgendwoher. Ich bleibe einen Moment stehen und merke: Ich gehöre nicht dazu. Du li

Selbstkompetenz: Warum sie mit Aufmerksamkeit beginnt
Kennst du den Zwischenraum, diesen kurzen Moment zwischen dem, was von draußen auf dich einprasselt und deiner Antwort, deine Reaktion? Manchmal ist es nur ein Bruchteil einer Sekunde. In diesem Moment entscheidet sich, ob du zurückschießt, dich klein machst oder ruhig bleibst. Die meiste Zeit bemer

Kämpfen oder nicht kämpfen – eine Frage, die bleibt
Kämpfen oder nicht kämpfen. Diese Frage wirkt alt. Fast wie aus einer anderen Zeit. Und doch taucht sie wieder auf. In politischen Debatten. In Nachrichten. In Gesprächen, die plötzlich konkreter werden, als du erwartest. Die Ereignisse auf der Welt verdichten sich. In Deutschland wird über die Wehr

Eine Website zum Geburtstag
Ich sitze am Küchentisch, irgendwo in Süddeutschland. Draußen wird es langsam dunkel. Und vor mir sitzt Jasmina und überlegt, wie ihre Website heißen könnte. Es ist einer dieser kleinen Momente, wir genießen die Zeit zusammen und merken gleichzeitig, dass sich etwas verschiebt. Ein Name ist schnell

Nicht gut genug? Wie ich aufhörte, das zu glauben
Manchmal, wenn es beim Meditieren still wird, taucht ein Satz auf. Er kommt leise, fast beiläufig, und er sagt: Du bist nicht gut genug. Wie eine alte Bekannte, die sich für einen Moment wieder ans Fenster stellt und hereinschaut, sage ich ihn zu mir selbst. Ich kenne diesen Satz lange. Er stammt au

Blogparade: Welche Geschichte über dich selbst hast du losgelassen?
Es gibt Sätze, die du jahrelang über dich selbst sagst, ohne sie je zu prüfen. „Ich bin nicht der Typ dafür.“ „Dafür bin ich zu spät dran.“ „Das können andere besser.“ Sie klingen wie Tatsachen, dabei sind es Geschichten. Irgendwann fällt eine davon weg, und du stehst trotzdem. Was danach kommt, ist

Zur Ruhe kommen: Warum Netflix keine Me-Time ist
Es ist schon spät, und auf dem Bildschirm läuft schon die Frage, ob ich weiterschauen möchte. Noch fünf Sekunden, dann startet die nächste Folge von allein. Ich schaue gern koreanische Serien, manchmal japanische oder chinesische, und ich kenne den Moment genau, in dem aus einem Abend ein Sog wird.

Frau Shibatas geniale Idee: Wie eine Lüge Wahrheit zeigt
Was, wenn eine Lüge dir zeigt, wie unecht dein Leben eigentlich ist? Emi Yagis Roman stellt diese Frage, ohne sie zu beantworten. Und genau das macht ihn so gut. „Frau Shibatas geniale Idee“ ist ein japanischer Roman. Still, leicht absurd, voll feiner Beobachtungen. Auf den ersten Blick eine Geschic

Was passiert im Gehirn beim Meditieren?
Was die Neurowissenschaft wirklich zeigt Irgendwann in meiner Meditationspraxis ist mir etwas Subtiles aufgefallen. Ein Gedanke tauchte auf, und statt mitzuschwimmen, bemerkte ich ihn einfach. Da ist ein Gedanke. Und dann war er weg. Damals, 2008, las ich erstmals von meditierenden Mönchen, deren Ge

Nach dem Buchlaunch: Wenn es draußen ist
Field Note: In der Zeit des Buchlaunches Ich saß bei der Friseurin und schaute ihr beim Schneiden zu. Unsere Blicke trafen sich im Spiegel und sie fragte: „Sag mal, bist du nun richtig glücklich, weil du ein Buch veröffentlicht hast?“ Ich musste erst einmal in mich hineinhorchen. Ich kannte die Antw

Säkularer Buddhismus – was bleibt ohne Religion?
Manchmal beginnt ein Weg nicht mit einer Antwort, sondern mit einem leisen Unbehagen. Bei mir war es kein klarer Entschluss, mich dem Buddhismus zuzuwenden. Es war eher eine Bewegung. Ich kam aus einer Phase, in der ich mich viel mit Esoterik beschäftigt habe. Astrologie, Energiearbeit, diese Suche